Text von Patrick

In grauem porzelan spiegelt sich dein gesicht

äste ziehen sich durch deinen körper

verkaufte wörter stehen auf den hauswänden

ein fahrrad begleitet mich ständig

auf dem boden krabbelt das licht und schaut mir auf die finger

dreck unter den fingernägeln

du darfst keine flaschen aus dem fenster werfen

verbote schweben über unserem dasein

antennen auf den köpfen derer die den ziegelstein geboren haben

jeder buchstabe gleicht einem ganzen buch

ich rufe ein zeichen aus

robert hat einen pickel am hals

es gibt immer eine nächste station, man kann immer entkommen

meine füße sind arschkalt

verdorbenes obst liegt auf dem boden

die muster sind unbeholfen, klein und werden mit füßen getreten

das grüne haus wirft mir einen kuss hinüber

zerbrochen ist die heimat

überall nur schutt und asche

man kann immer nur links austeigen

getrieben von den motoren kleben unsere arme aneinander wie kaugummi

menschen fallen in dreiecke, im takt dazu leuchtet die rote lampe

unsere verfolger wechseln sich ab

sie sind zuviele

und doch sind die buchstaben in der überzahl

das licht klettert hinauf, unter decke angekommen legt es sich zur ruhe

wir sehen die finger, haltlos, ohne takt, jedoch mit zug

sie kämpfen sich nach vorne

rasten mal hier, mal da

ein schwarzer hund auf einer gelben tüte

ungeachtete quadrate kuscheln sich an meinen rücken, sie sind einsam

die nähe die sie suchen wird gegeben

mein kopf ist ein pinkes gemälde

ein blechdach probiert zu atmen

ein schneebedecktes sofa zwischen den bäumen

es gibt einen hammer

hinter mir starten die raketen, beobachtet von einer weißen kugel

99 blumen werden gepackt von dem bären, der nicht weiß worüber er schreiben soll

parkhäuser mit gespenstern, daneben mc donalds vollgestopft mit monstern

südkreuz: jesus hängt am kreuz und das kreuz hängt an deiner brust

rosa schweinchen fangen an zu läächeln, wenn sie gefüttert werden mit wunderbarem

vom blauen balkon lässt der könig seine fahne steigen

ein aquarium in der landschaft

verzeih mir den horror, ein helmchen hat mich getroffen

es gibt viele berge hier

grün!ihr sollt grün für mich sein

Singsaladunidangdedeng do do dornenrosen, die dodo dornenrosen fahren davon

getragen, wie die jacke an meinem körper, verloren wie die gedanken in meinem kopf, erträngt wie die zunge in meinem mund

sinsaladunidangdedeng

verschlissen wie die sohlen an meinen schuhen, einsam wie die bahnhöfe im westen, verraten wie der abfall der wir alle sind

wir sind die dodo die do die dornenrosen

wie der schmerz, der meinen rücken hinauf klettert und meinen nacken liebkost, wie die kälte, die sich wie ein nebel auf meine zehen legt, wie der geruch vom schweiß der sich durch die stangen schlängelt, wie der stachel der in meinem hirn die ringbahn fährt, wie der ho o osenlatz, der immer offen steht und für jederman willkommen scheint, wie die feuchte straße, die sich mit dem schwarzen gold schmückt und vergnügt in die graue weite welt starrt, wie der westen das ende bedeutet und kein entkommen mehr möglich scheint, wie das geld das wie eine viel zu schwere kette unsere rücken krümmt und uns sanft den boden küssen lässt,

wir sind wie die dodo die do die dornenrosen die

singsaladunidangdedeng die dornenrosen

so wie wir uns in die ecken verziehen auf der suche nach einem warmen fleck, wie das schreien der kinder ein ausdruck des spontanen ist, ein erschrecken vor dem was passiert, vor dem was da ist,

wir verfolgen die schienen, wie ein cowboy in einem kanal von wörtern, wie ein lustloser löwe der schach mit antilopen spielt, wie das schweigen das uns jagt und in uns wohnt, wie der schlüssel der viel zu groß ist und niemals passen wird, wie ein spukhaus das verlassen darauf wartet die wartenden zu empfangen, wie das

singsaladuni das singsaladunidangdedeng die do die do die dornenrosen aufgewacht

so wie es laut wird wenn sie sonne aufgeht, so wie gesungen wird, getrampelt, gerempelt und gelogen, so fließen wir durch den tag, so wie die schwarzegkleideten menschen, die sich neben uns setzen und uns nicht interessieren, wie der tunnel der gebrochen wurde, der niemals mehr durchquert werden kann, der nun alleine bleiben muss und niemanden mehr empfängt, so wie der ho osenlatz, der ho osenlatz

so wie das eingekaufte tischtuch, das sich legt auf meinen schoß, das so wunderschön ist und niemals zerknittert, wie die zeit, die keine hat und die flucht ergreift, sich verabschiedet, vielleicht den tunnel besuchen wird, damit dieser weniger allein ist,

wie jemand der seine sprache verloren hat, der gar nicht weiß was ein tisch ist, der einen vollkommen neuen tisch zaubern könnte, von dem wir nicht wissen was es ist, als ob wir durch eine wand gehen könnten, die eine tür in sich versteckt, dort wo die geheimnisse warten und niemals gefunden werden, wir sind die do die do die dornenrosen die do

die singsaladunidangdedeng die dornenrosen

so wie deine bleichen wangen sich verstecken vor dem tageslicht, so wie deine roten lippen deinen wangen verschweigen wo die sonne wohnt, dort wo wir zusammenkommen, so wie ein feld voller früchte, die nur all zu gerne in die grauen wolken aus porzelan wachsen wollen, die sich verirren, nicht aussteigen und immer weiter fahren, so wie mr s der immer wieder den stein den berg hinauf schiebt und auf ewig beschäftigt scheint, so wie ein zug der niemals ankommt, immer weiter wollen wir, immer weiter,

so wie eine leiter die uns zu den äpfeln führt, jedem tritt ein knurren folgt, so wie das grüne haus mich einfach sitzen lässt, so sehe ich dich am liebsten, immer dort wo ich nicht bin, so wie ein schatten der dich nur verfolgt aber niemals verschlingt, offen, wie die tür die die lälte hinen lässt, wir sind die do die dorn die dornenrosen

so wie geister im dunkeln lungern und uns ein erschrecken aus den taschen ziehen, so wie die sessel die schön aussehen und uns nach einer weile erkennen lassen das wir nicht willkommen sind, so wie das schmelzen von schnee, das entstehen von wasser, der frost und das eis, wie die lampen die nicht leuchten und nicht wissen wie dunkel es hier eigentlich ist, die wege aus seife die unsere schuhe putzen während wir laufen, jeder tritt schlägt schaum auf, seifenblasen als spur, hinterlassen und zerplatzt, pur, so wie singsaladunidangdedeng so wie singsaladuni so wie die do die do die dornenrosen

wie der ring an meinem finger, der mir täglich zeigt wie fett ich geworden bin, der sich an mich hängt wie ein haar von dir, der bleibt, weil er nicht weiß das es auch noch andere finger gibt,

so wie die verbliebenen, die die vor den spiegeln sitzen und durch sich hindurchstarren um uns zu beobachten, so wie die wilden frisuren der bäume, die sich zusammenschließen zu einer gruppe, sich festhalten um nicht in der einsamkeit zu enden, wie die diskussionen, die nicht verstummen wollen,damit man den apfel nicht essen kann, so wie der koffer, der vergessen wurde, der schwarz fährt und trotzdem keine strafe bekommt, so wie die roten locken die sich auf deiner schulter ausruhen, die müde sind getragen zu werden, die trotzdem mitkommen, weil sie dich so mögen,

wie die antreiber in den fabriken, die sich dumm stellen und taub zu sein scheinen, so wie worte die man zu schnell denkt und die ihre wirklichkeit verlieren,ihre bedeutung, die sie nur dem menschen verdanken, die vergessen wozu sie gut sind, die ein eigenes leben haben wollen, die ausbrechen wollen aus ihrem käfig, die nichts zu verlieren haben, weil sie bereits nackt sind, so wie das denken seine richtung ändern will, ohne tempolimit, ohne einschränkung, diesem zwang sich immer nur der logik hingeben zu müssen, diese langeweile ertragen zu müssen, als ob sie verheiratet wären, wie die fliegen die den weltall erkunden und den mars erobern wollen, die die die sterne bewohnen und uns auslachen von da oben, wir sind die do die do die dornenrosen

die singsaladunidang die sinsaladunidangdedeng die do die do die do ornenrosen

so wie das vertrocknete gras das sich durch das laub traut, das sich laut traubt, das kreischend die erde berührt, so wie das gelbe zelt das immer irgendwo steht und allen gehört, so wie die heimat die mit dir reist, die immer unterwegs ist, die weder da noch da scheint, so wie die angst und die wahrheit, die zusammen am tresen sitzen und whisky trinken, so wie der hanswurst der immer nur lacht, der stolpert und stottert und nicht versteht warum menschen umfallen während er eine leiter trägt, die ihn zu den äpfeln führt, die da hängen, die tropfen und warten, wie der ho osenlatz am innsbrucker platz, so wie das kleine rote auto, das tom schon seit ewigkeiten sucht, das einfach verschwunden ist oder auch nur den einsamen tunnel besucht, vielleicht haben sie sogar kinder zusammen? So wie der pinguin, der umher watschelt und dem hanswurst die tür aufhält, in der hoffnung einen apfel zu ergattern, so wie lösung des problems die da heißen muss:

singsaladunidangdedeng

wir sind die do die do die do ornenrosen

so wie der hunger, der mich auffrisst, weil er weiß wie sehr mich das ärgert, wie der kleine garten, der nicht wachsen will, der nur ertrinkt in selbstmitleid, so wie die gekränkte eitelkeit, die hineineschreit in das fenster, die blutend auf der treppe liegt, und die wenigen meter bis zum rettendem ufer nicht mehr schafen wird, so wie der feuerlöscher unter meinem sitz, der das brennen immer bereit zu löschen, ohne zu wissen was ich gestern gegessen habe, so wie die brücken über unseren köpfen, auf denen klavier gespielt wird, ja auf denen getanzt wird, bis der mond sich ankündigt um einzustimmen in die feierei,so wie der kampf gegen die windmühlen noch nicht vorbei ist, das kämpfen ein krampf bleibt und niemand bemerkt das wir längst in der unterzahl sind,

so wie die batterien, die ständig leerer werden und immer gegen das vergessen ankämpfen müssen um vorwärts zu kommen, still stehen bedeutet ausgestiegen zu sein, so wie die löffel die ertinken in den suppen und sich verlieren zwischen buchstaben aus nudeln,

so wie die singsaladunidangdedeng die do ornenrosen die do ornenrosen

so wie der strom der durch meine adern pulsiert, der tobt und wütet und schneller ist als jede rakete oder weiße kugeln oder hanswurst und die äpfel oder züge ohne wiederkehr oder der ho osenlatz der immer offen steht, so wie der strahl aus mir herausspringt, lauthals protestiert um dann zu versinken in den untiefen dieser teppiche, so wie der schaum, der gipfel, der berge, der gletscher dem himmel entgegen, so wie das saugen an der brust unserer mütter,das lutschen am daumen der vergänglichkeit entgegen, wie der fisch der die strömung hinauf schwimmt, der sich erschöpft auf die steine legt um zu vergessen wie anstrengend das leben sein kann, wie der haken an der garderobe, der platz für die ganze familie hat, der sie aufnimmt, der mit ihnen lebt und ihnen halt gibt, wie ein handtuch mit stickereien, etwas persönliches, mit einem namen, vererbt und weitergereicht bis das der tod euch scheidet, so wie die singsaladuni

die singsaladunidangdedeng die dornenrosen sind

so sind wir gestrandet auf den inseln die sich uns bieten, die wenigen möglichkeiten zu verschnaufen, sich zu wärmen, sich zu erkälten, sich zu zerstreuen, wie einst das salz auf unseren gehwegen, getroffen vom pfeil, verrecken die regenschirme im sommer, so wie die vögel, die da sind, die versuchen uns zu imitieren, die nicht bleiben wollen wie sie sind, wie meine fantasien von dir, die sich hindurchschlängeln durch die gruben meines körpers, die mir entkommen und verschwimmen in einem meer aus milch, so wie das verlaufene gebäck, das den anschluss verpasst hat und durch die beschlagene brille kaum was sehen kann, so sieht es aus, dort wo geküsst wird, dort wo die zärtlichkeit verbreitet wie ein virus, dort wo der hahn vom kirchturm kräht und die sekunden ausbleiben wie mein herzschlag dann und wann, dort lebt das

singsaladunidangdedeng das singsaladunidangdedeng

wie die do die do ornenrosen die do ornenrosen

wie eine heilige auf dem trockenen, wie ein pferd das sattellos zu mir galopiert, wie der regenbogen der irgendwo entsteht, because of you, so wie der elektrische zaun der deine krone ist, so wie der thron der dich sitzen lässt wie ein traum, so wie der blaue stein in meiner hosentasche, der ein stück vom himmel immer bei mir sein lässt, verdrehen wir den kopf, so wie die tage die zusammen kommen um uns zu überwältigen uns zu rühren, so wie wir weinen und rosten und braune wangen tragen, die furchtbar jucken, die uns kratzen lassen, abkratzen lässt, wie die tapete die ihre muster verfliegen lässt, die sich aufbauen vor unseren augen und vielmehr zu sein scheinen als nur eine geschmückte wand, wie der kronenleuchter, der umherzieht, der die kerzen ersetzt, der zu hoch ist um wahr zu sein, wie das kerblrech, das in der ecke steht und zustaubt, das den dreck magisch anzieht und selber zu diesem wird,

So wie sie entlang schlendern, an mir vorbei, mich ansehen und nicht wissen wie und was ich schreibe, genauso wenig wie ich weiß was sie denken, oder wen sie fühlen, nur der stein auf dem wir uns bewegen, wie auch immer, ist der selbe, so wie wir alles verändern können, wie wir uns alles so erdenken können wie wir es möchten, das die veränderung stattfindet in den köpfen, auf den gleisen die spuren unserer seelen, so wie alles unfertig ist, das hanswurst eben keinen apfel hat, das dieser text keinen anfang und kein ende kennt, wie die ringbahn die immerzu im kreise sich dreht, wie ein kinderspielzeug, sich heftet an unsere erinnerungen, gerüche die uns die vergangenheit nochmals durchleben lassen, wie die schneide der messer, die so stumpf geworden und uns nicht mehr in die tüte kommen, wie erwartet werden ohne dies zu erwarten, so wie wir einst in kinderwagen umher gefahren, schlafend, ruhend,manchmal schreiend und tobend, mit mützen bedeckt um bewahrt zu werden von allem was von aussen auf uns einströmen könnte, es aber selten tut, so wie uns roboter getränke reichen, die uns nur noch mehr dürsten lassen, so stehen wir da und singen: singsaladuningdeng

wir sind die do ornenrosen

der stachel der sein gift verspritzt, der notausgang für leidenschaften, schwimmen wir in der kanalisation, so wie sieben minuten die getarnt als wundervolle zahl an der unendlichkeit kratzen,

so wie deine fingernägel, die wie immer zu lang, jedoch ihren zweck zu gut erfüllen und somit nutzlos werden, so wie die lieder die wir hören, die uns den weg zu unseren gefühlen weisen, wie ein straßenschild uns seinen namen aufzwingt,

wir sollten die richtung ändern, uns zurück lehnen und an die erdbeertorte denken die uns omama im sommer auftischt, wir lecken aneinander, so als ob wir uns gegenseitig verschlucken wollten, wir vergessen das atmen um zusammen bleiben zu können, so wie alles ganz nah sein könnte, wenn wir nicht immer unsere augen schließen müssten um der dürre zu entkommen, so wie die wüste die uns lehrt was lange zungen sind, die uns verzweifeln lässt auf eine ganz besondere art, die unsere konturen nachzeichnet und uns eine farbe schenkt, die wir tragen dürfen um ein teil deines regenbogens zu werden, wir sind die dornen,die do ornenrosen die dich nimmer mehr verlassen

wir sind singsaladuningdeng, eins mit der natur,

so wie wir die formulare gewissenhaft lieben, sie verteilen mit einer gott gegebenen vorfreude, so wie wir uns erpressen um an den saft zu kommen, den wir trinken können, bis wir voll sind,

so wie die bucht einer insel,an der wir im sand liegen und unsere beine von wellen umschlungen werden, so wie die meerjungfrau, die fasziniert ist vom himmelszelt und mit vollem bauch nach freiheit gurgelt, so wie orangen synchron vom wasserfallen, fast so als ob nichts anderes möglich wäre, wenn man verbunden ist mit einem gewissen und der zweifel an deinem zäpfchen baumelt, wenn das kleingeld viel schwerer ist als das große und wenn man nicht weiß ob man den apfel essen darf, wenn das leid zu einem lied wird und ein chor aus engeln die trompete schwingt, so wie ein rudel wölfe den alexanderplatz besucht oder in antikläden auf die kutsche wartet, so wie ein kaputter man der die werkstatt nicht findet oder unsere bärte viel zu lang werden und wir zu einem einzigen kneul werden, so wie der gut gebräunt hahn, der könig der landwirtschaft, der auf einem haufen scheiße sitzt und uns die zeit ansagt, so wie wir verschiedene sprachen sprechen, die wir eigentlich nicht bräuchten, die das verstehen verneinen, das komplizierte das, durch die briefschlitze, in unsere wohnungen gelangt und den kühlschrank abtauen lässt, so wie alles was dagegen spricht und niemals dafür, diese endlichkeit die das leben einzigartig werden lässt, das auswegslose in unseren lungen, wie ein krebs im sand, so wie wenn man rohen fisch isst der einem den magen verbrennt, so wie die gitter vor den fenstern, die uns den besuch vom leibe halten, so wie eine spinne die grinsend in ihrem netze schaukelt und einfach nur spielen will,

wir sind die do ornenrosen die do die do do ornenrosen

die singsaladuningdeng von vorne wie von hinten

wir sind das alphabet das niemals ausgeschöpft wird, die zahlen die nicht ausgehen, der stein auf dem stein auf dem stein…wir sind ein turm der sich nicht verteidigen braucht, wir sind der caravan, die zigarre und das hochwasser der spree, wir kochen über den tellerrand hinaus, so wie die betten in paris uns viel höher schlafen lässt, so wie ein park voller teer, gefüllt und dennoch leer, wie ein gartenzwerg der plötzlich auszieht um anderen das fürchten zu lernen, ich bin ein handschuh der das boxhorn bläst, wie in der kammer der wollust, die eigentlich zu klein, jedoch nichts unmöglich ist, wie der autoreifen der von nähnadeln gejagte, der vom rot umzingelte, der sich nicht wagt sich anzukleiden, so wie die plastiktüten die so bunt sind, sich verbinden zu einem expressionistischen meisterwerk in diesen landschaften, die darauf aus sind zu imponieren, jedoch nur langsam zu sich kommen, so wie die laterne an der straße, die davon fliegt sobald man sie passiert, so wie dein körper, der viel mehr ist als das was du siehst, und überhaupt, ich sehe was was du nicht siehst, lass mich deine rutsche sein,so wie das papier, das du faltest, das du gebärst und entstehen lässt, das sich formiert zu einer armee die davon marschiert, sich aufmacht eine neue welt zu erschaffen, die viel unfassbarer sein wird, ohne griff, eine die nicht verstanden werden will, sondern unverstanden, die deine sinne erweiter und zu unsinnen werden lässt, so wie die kirschblüten die immer in der gleichen geschwindigkeit zu boden fallen, so wie wir die segel setzen um abzuheben,den wind verlieben lassen um eins zu werden, den das fernweh kennt unsere namen, und jetzt lasst uns wieder singen:

singsaladuningdeng du bist eine do eine do eine do ornenrose

so wie die prinzessin, die einst lange schlief, so wie der zugefrorene see auf dem die schwäne unverfroren eiskunstlaufen, so wir der würfel die fünf zelebriert, so sauge ich am flaschenhals, wenn der regenwurm an mir vorbei kriecht, sich hineinbohrt in den boden, da wo der rasen nicht mehr wächst, umher trage ich euch auf meinem rücken, immerfort mit den tränen, die ihr nicht mehr braucht, das ist jetzt vorbei, so wie die sonne niemals untergeht, (das ist nur die erde die sich dreht) und DAS ist ein versprechen, so wei, so wie eine mango die einen pullover strickt, so wie die jungfrauen auf der hüpfen und sich ihre zöpfe um die ohren hauen, das ist der boxer ohne gegner, der er eigentlich immer selber ist, wie der kleine hund der umgarnte, der floh im dschungel,wie der

singsaladuningdeng

wir sagen: die do ornenrosen die do ornenrosen

die wir selber sind

es sieht trübe aus, verloren sind die farben,

eingelullt die dächer der häuser im nebel des abends,

hier und da eine leuchtreklame,

große buchstaben über der stadt,

langsam blättert dein lippenstift,

die schornsteine verkriechen sich,

sind einsam in ihren höhen

wie das sirup in dem see, so tauchen wir nach den buchstaben die uns die richtung weisen,

süß und zuckrig, klebrig, vermutlich

So wie das brot, das uns versorgt, uns besorgt, so vertreten, wie die würmer nah der decke, die sich kräuseln um vorwärts zu kommen, die gezeichnet sind, wie die narbe über meinem rechten auge, verunsichern uns, lassen den boden wackeln, bringen uns aus dem takt, auf das wir hinfallen um wieder auf zu stehen, wieder und wieder, ->mr s, streifen schleiern sich vor unserm auge, zerfallen bei jeglicher berührung, wie der staub der unvergänglich durch die luft weht, verzauberte augen in den dünen kullern herab zwischen dem lärm, der definiert wo wir uns aufhalten und uns zuflüstert wer wir sind, wir haben viele namen, hören nie auf, unentwegt eifern wir einander auf und nach, wir bauen kleine autos aus obstkörben und rasen damit die treppen hinunter, während andere noch schreiben hat hanswurst den apfel bereits aufgegessen, der kern ist bereits entsorgt und ist dabei wurzeln zu schlagen, auf das ein neuer hanswurst geboren wird, vom himmel stürzt und sich lechzend  auf die suche begibt nach einem biss verrat, ein bisschen so als wolle er sich beweisen wofür das wurst in seinem namen steht, wir stehen in der nähe, wir erwarten ihn bereits, unsagbares glück wirft uns über den haufen,

Selbst in den bergen wird gelesen bis das die sonne das dach der gelb-roten ringbahn küsst, wie die schweren betonpfeiler sich in die erde bohren und behutsam die brücken über die wir fahren tragen, wir sind die einbahnstraße, auf das geheule wird nichts mehr gegeben, vergeben werden automatik türen, die ebenso den mond beschwören wie die wölfe der großstadt, volltrunkene bauklötze kommen aus dem staunen nicht mehr raus, so wie die kaufhäuser, die immer geöffnet, nur darauf lauern das wir einen falschen schritt machen, uns abfangen wo wir aussteigen um uns zu zeigen wie goldig das leben sein kann, große scheinwerfer strahlen die grauen wolken an, damit sie auch bei nacht wahrgenommen werden, die schreibmaschinen tackern gegen die stille, wir sitzen schweigend da und dennoch sind wir die lautesten weit und breit, wir sind das blitzlichgewitter, das dich blendet, das dich nötigt zu blinzeln, das dich zappeln lässt wie ein fisch am haken, wieder grünt dein köpfchen, blüht auf, verteilt einen samtigen geruch,bestehend aus feinstem goldstaub und einem hauch von opium, betörend,verstörend, zerstörend hangeln wir uns entlang an deiner nase, wir lassen dich riechen, wir brechen den beton und stolzieren richtung schönhauser allee, unsere zeit ist unbegrenzt, damit wir mehr meer sehen können, salzige tropfen, schmecken uns ungemein gut, sollen wir nochmal unser lied anstimmen?

Singsaladingdangdeng odersooderso

was sind wir?

Die do ornenrosen die do die do ornenrosen

JA!das sind wir.

Im nacken treffen sich die nerven, so wie die nerven sind wir nackt, und unsichtbar zugleich, spieglein,spieglein an der wand, ich nehme deine hand und stecke sie in das letzte loch(welches bekanntlich der mund), an stangen tanzen, die brause auf der stirne, bilder erlegen und verlegen lächeln, aufstehen um zu spüren, woher das kommt, und wie der wind sich dreht, bröckchenweise wird der zucker verteilt, demütig, oder schüchtern, leichfüssig und nüchtern, belegt sind meine ohren, meine zähne sind zerbrochen, erbrochen hab ich lange nicht mehr, sehr betucht, wie das grüne köpfchen, klettern wir in den ästen des apfelbaumes umher, herrlich, herkunft, künftig, ungeklärt, so wie xy, so wie die buchstaben, so wie hanswurst der seinen namen verloren glaubt, so wie der glaube das wichtigste ist was wir besitzen, auch der unglaube ist ein glaube, glaube ich zumindest, wenigstens einen garten hätte ich gerne, wenn schon keinen apfelbaum, jeder kopf ist ein raum und jeder geschlossene raum ein sarg, mit nägeln geschlossen, beschossen, erschlagen, unbehagen auf meiner zunge, so wie meine finger kribbeln, kitzeln, klirren und klingen, so werde ich die nacht verschlingen, wie der mond den stein, der mond ist ein stein, verregnet der november, jetzt haben wir februar und es regnet immer noch, kleine knöpfe auf kniehöhe haben sich verlaufen, wie wasserfarbe,aquarelle oder touristen, losgelöst, wie löschpapier, welches sich selber löscht, so wie wenn man versucht das nichts aufzuschreiben, bleibt am ende nicht mehr viel übrig , wenigstens gibt es ein ende, hanswurst hat sogar zwei, fokus, konzentrierte augen, geschichten erlebt man am besten selber, die imagination spielt mit den bahnen meiner sinne, mal sind sie verstopft, so wie die gruben hasen oder diese entsätzlichen nasen unserer grotesken fratzen, verwundert hebt die katze ihre pfote, in der nacht funkeln ihre augen sowie der wassermann der die milchstraße überquert, ohnesich um zu schauen, einen strauß blumen, gloreiche weiten, geritten von silbernen löwen, ungestüme kraterlandschaften spucken das letzte feuer dieses planeten, nach innen gekehrte statuen,körperlose formen, am trapez hängend, den sack beschwörend, undurchsichtige perlen, tragende kreide und pochende kerzen,schimmernd nicht schlummernd, bewunderung, verteilt auf sieben sitzen, strauchelnd nicht aufrecht und trotzdem wahr und nicht erlogen, geradeaus und nicht verbogen, saugen wir oben, behalten, verwalten, bewahren, aufbahren, eigensinnig und unbedarft, behütet und trotzdem verwundbar, nackt,doch ohne angst, stolzierend, spazierend,verlieren, ergeben und benommen, so bist du zu mir gekommen, verwechselnd, verändert, nicht gleich bleibend, tropfend, aufheben, aufsteigend, kleben geblieben, verdorrt, gesammelt, gestottert und gestammelt, grätschend, im spagat, beidseitig, total vernarrt, zerbrochen, aufgeschlitzt, und unbehaart, frohlockend, betroffen, vertrieben, umarmt, errettend ,wehrlos, privat-soldat, umhängen, freistehend und lauthals bejat!so singen wir nun einmal mehr:

singsaladingdangdeng

mein do ornenröschen

mein do ornenröschen

singsaladingdangdeng

so wie das kling das klang, das klick das klack, so wie der lingdelaruh, hüpft wie ein känguruh, oder wie ein simsalabimlabei, kackt wie hühner stehts ein ei, so wie das ding das dong, das ling das lang, so wie der bumstäräh der frunkutei, ist ein bunter vogel, papagei, so wie ein grollodemp, ein wer? Wie ein großer weißer bär, so wie das flonko, das barrangu-gra , grün-weiß gestreift, so wie ein zebra, wir sagen jalla bautz ko peng! So wie ein vogel, singsaladingdangdeng!

So wie die dornenrose die do die do die do ornenrose

braune klebebandreste hängen an der scheibe,

kratzen an der ewigkeit,

blenden die aussenwelt,

irritierend, verwelkt, tröstend,

so schleichen sie sich in unsere ohren,

strahlen laut, minimalistisch, massiv,

geschmiedet von hammer und amboss,

vertrieben aus der wüste

eingetaucht in eine nacht der großstadt

meine zunge wächst heran zu einen schwamm

kleine fische saugen ihren schorf

mein gesicht verformt sich bis hin zur unkenntlichkeit

ich bin ein zombie auf hoher see

und singe heissa juchee

Humor ist eine sehr ernste angelegenheit,

ernst war die katze von hauke,

der schädel von ernst liegt neben dem mittelfinger von hauke

den er beim holzhacken verloren hat

wiehnachten ist immer sehr hell,

wie die hölle

im netz werden die krebse gefangen

und kinder

niemand wird herunterfallen

es sei denn,

ja es sei denn man ist ein streichholz

oder eine kartoffel mit streichhölzern verlängert

eine rübennase auf stelzen

oder eine verlängerte kastanie

die wächterin hat eine blaue kugel in ihrem unterleib

sie wacht über das netz

und alle kartoffelmenschen

oder suizidale streichhölzer

oder kastanien

die sich möglicherweise durch die wirrungen wagen,

hindurch gleiten zwischen den streben

und drohen hinunter zu fallen

werden von ihr ermahnt

notfalls auch angeschrien

oder geschlagen

bevor sie in den sicheren tod stürzen

sie ist sexy irgendwie

die wolken ziehen schnell über den vermoderten kirchturm

die häuser strahlen durch die fenster

die dunkelheit ist machtlos

die pflanzen erfrieren im eis

klumpen für klumpen ziehe ich sie aus ihren töpfen

die luft ist klar

nicht rein

weil ich

eine zigarette rauche

die müdigkeit setzt ein

nicht weil ich müde bin

sondern weil die luft der ringbahn

an mir klebt

ich sauge sie ein

habe angst ihren geruch anzunehmen

mich zu transformieren

zu einem teil von ihr zu werden

sie nimmt mich in besitz

kaut leise auf mir herum

spuckt mich nicht mehr aus

imitiert mein dasein

ich füge mich meiner rolle

beisse zurück

erhebe den mittelfinger

und kotze ihr ein gebirge von worten vor die füße

Ich packe mich ein,

auf ein neues..

es wird mir schlecht,

wir haben die richtung gewechselt

eine tasche voll buntes

liegt verlassen in der ecke

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achtung: anmeldung

beginn:9.2.2015

die wagen werden dreckiger,

die luft auch,

selbst die gedanken,

nächste station: westend

ausstieg: links

langsamer kommen die worte

als hätten sie meine zunge verlassen

ja, als wäre meine zunge vertrocknet

und meine gedanken eingefroren

dabei dachte ich immer das ich

wenn ich in bewegung bin

am besten denken kann

die bahnhöfe sind einfach zu nah beieinander

nichtmal der angesagten computerstimme bleibt zeit zum luft holen

sie lässt sich allerdings nichts anmerken

ich mag die lichter

die wirr an mir vorbei flitzen

als würden sie verfolgt werden von geheimagenten

so dreibeinige röhrenförmige geschöpfe

mit riesigen augen und roten backen

die sabbernd hinter den stromkästen versteckt warten

um die lichter zu verjagen

ihre bilder zu speichern

und sich selber bereichern

deshalb fährt die ringbahn immer

ohne punkt und komma

sie hat angst

die angst treibt sie voran

sicherlich lauern noch andere

monster und mutanten der großstadt

dort draußen

die zähnefletschend darauf warten

das die ringbahn eine pause macht

um sie an ihrem schwanz zu packen

durch die luft zu schleudern

und sie zu vermalmen

das problem ist jedoch

das die mutanten und monster

vor denen die ringbahn keine angst hat

mitfahren

somit sitzen wir alle zusammen

auf der flucht vor geheimagenten

gefangene der ringbahn

betrunken und stinkend

lauthals redend

zeitungen verkaufend

laptop schreibend

fahrrad schiebend

oder einfach nur zurück zu mutti

nächste station: ostkreuz

ausstieg: links

ein cowboy steigt ein

mit holzkohle unterm arm

er kommt aus bayern

wenn er den mund

beim lachen

aufreisst

ziehen sich fäden von spucke

durch sein gesicht

lecker und lustig

ein rennrad steht auf meinem fuß

ein blaues

diese räder haben den ruf besonders schnell zu sein

doch rennen können sie nicht

doch trotz dieser offensichtlichen lüge

werden sie gekauft

das verstehe wer will

der bayrische cowboy hat dafür sicher kein verständnis

ein mann mit ck mütze kommt herein

draußen lautes gegröhl

als wollen sie schreien

dein calvin ist klein

dabei läuft der so

als trüge er einen keuchheitsgürtel

aus purem blei

über seinem frisch gestochenem

intim piercing

greifswalder straße

ausstieg links

übriegens befindet sich der einstieg

auch links

jetzt wird es langsamer ruhiger

warum eigentlich?

Es ist samstag nacht

und diese stadt berlin

das blaue rennread steht immer noch auf meinem fuß

ein schwarzes bmx steht im gegenüber

sie flirten was das zeug hält

die besitzer jedoch

strafen sich mit desinteresse

calvin klein steigt aus

RECHTS!!!

mein fuß ist befreit

es riecht nach essen

aber nicht lecker nach essen

sondern nach küche

also eher muffig

eine form von kulinarischer poesie

auf die ich gerne verzichte

das bmx schaut traurig drein

ist es jetzt wieder allein

manchmal jault die ringbahn auf

wie ein tier

ich meine

natürlich ist die ringbahn ein tier

wie eine schlange

die sich selber jagd

Die messe scheint nicht gut zu laufen

jedesmal wenn wir diese passieren

passiert nichts

nichtmal tomaten

die putzkollone kommt

ein gerd mit roter jacke

erdbeernase

lila eimer mit gelben griff

er steigt aus

er wird das komplette messe gelände wischen

das habe ich an dem leuchten in seinen augen gesehen

happy guy

ein euro mehr

halbzeit in halensee

ich bin nicht der einzige

der unter arschschmerzen leidet

diese bahn ist nicht dafür geschaffen

einfach sitzen zu bleiben

sie will das wir aussteigen

und der zugführer nuschelt als wäre er zurückgeblieben

ein in frischhaltefolie gewickelter kinderwagen

berollt die bühne an der hermannstraße

da ist tatsächlich ein baby drin

es atmet noch

das erkenne ich daran das die folie

sich im takt der atmung bewegt

ich bin beruhigt

und atme tief durch

es riecht nach fisch

frankfurter aale

ausstieg: links

gelb zurückgeblieben

belauert abgeschlagen

verdautes geschissen

durchgezogen abgebissen

also nicht zugänglich

körbe entziehen rot

hochmut wasserfällt mir

klirrend vermittelnd polente

hurra vertrieben zack,zack

glühbirnen klemmen schenkel

kartoffeln im sack

gestanden ab entzückend

huren gehirne verrückend

verneinen betteln erbarmen

ein darm eine antwort:

(wir lügen auch beim scheißen)

sprünge fünf (5) meter

wütend ergriffen getötet

alternde haut knochen

gestein getreide mut

unwohlsein

entwendet hackfleisch

kopf und holz

einigkeit verdreht scherbenluft

lulu dampf und heiße colts

die luft wird dünner, mein wunder punkt scheint erreicht, die müdigkeit macht sich breit, ohne drogen oder fettige mahlzeiten, von nun an träume ich weiter, wie die folter auf den schienen, wege ohne gründe, zugezogen im mantel, abschied auf französich, oder italienisch, ein ahoi in die nacht, unbetrachtet ketten bilden, verdammt wichtig in diesen jahreszeiten, die unaufhörlich theater machen, ungeschminkt und voller ekel, diamanten tanzen, ich bleibe stehen, gefühlskalt, unangenehmes wegwischen, nützliches rauchen oder intravenös, unbeirrtheit überwiegen lassen, geschenke ablehnen, traditionen über bord werfen, den sinn ausperren, die vernunft sowieso, anklopfen am tor des wahnsinns, sich umgarnen lassen von allem was dich ausmacht, das leben vertreiben und verschwenden die furcht, wie ein pferd das auf einer banane reitet, wie eine melodie die einem text leben einhaucht, werden was man ist, vergessen was man kann, einfach mal reset drücken, oder die geheimen hölen erkunden um ein extra leben zu ergattern, die prinzessin retten vor dem großen bruder, die billigen pointen dürfen andere behalten, wie eine taschenlampe  für die hose, scheitern als prinzip, die trümmerfrau im schnee, verdroschen und aufrichtig, langeweile für den wackelpudding, in pappkartons verstaute pfandflaschen, du bist ein labyrinth, gezogen von magnetischen feldern, der blitz auf dem du reitest, die fische die du rollst, die lieder die du singst, wie ein feuer mitten in der badewanne, wie die falten auf meiner stirn, und dieses gelbe zeugs in meinen ohren, dreht sich die erde eigentlich nur wenn die ringbahn fährt, oder steht es auf dem kopf, ich grüße meine oma, ich habe keine karte bekommen, fegen sie ihre haare, kaufen sie sich einen besen, betrübte trauben sitzen am lagerfeuer der kultur, überfüllte nasen lassen keine zweifel aufkommen, wir fliegen wie ein stein, die letzten fetzen herbst, karierte königskinder auf dem weg nach hause, wie ich vergesse zu schreiben und wohin dein kompass zeigt, sind zwei verschiedene paar schuhe, ein kissen vor dem bauch, sprache ist ein spiel, jeder spielt allein, sowie jeder alleine stirbt, der tod ist versandkostenfrei, oyasumi, punkte hinter der heißen maus, wo bist du jetzt?

Die roten vorhänge öffnen den belebten saal, hauchen leben ein,zwei,drein, don’t touch me, ich habe aufgehört zu beginnen, und ein warum hat es nie gegeben, was bleibt ist ein nein.

Frucht wie wasser unerloschen, verfasste venen unverhoffen, gesellen treiben tränen zart,bitter schmeckt der hochverrat,beliebig offen, bedrängt erstarrt, fröhlich um die kirche zogen, hintertüren rufen laut,betagte oma dümmlich schaut,verdeidigt, bilden, formen bangen, unter meiner decke stammen, fügen,schweigen,triebe zähmen, heimlich in das kissen gähnen, drehen,wenden, falten,zieren,plötzlich um den hals krepieren, tiere wortlos, bibbern, frieren, salto vorwärts,duellieren, singen,tanzen, erkennen, ja, grübelnd treten wunderbar, platzieren, setzen, starten, warten, heute kindlich krähengarten, belohnungen werden verteilt und zugelost, freiwillige übernehmen die kontrolle, beruflich wird zurück gerudert, heimat längst nicht nur noch schludert, träges fressen an den federn, werden, los jetzt, an den rädern, kreuzungen halbiert in streifen schneiden, hochglanzpiraten köpfe neigen, mulmig, brodeln die treffer der saat,vermeintlich hinter einem staat, belgien, muscheln, krönen leise, gekaufte häppchen häppchenweise, jubelnd trinken, öl und gut, trotz allem tragen wir den hut, klagen der mauer stürzen ein,liebkosen die finger und lutschen den wein, rote zeilen über weißem papier, eine haarpracht schenke/kaufe ich dir, jungen und mädchen knabbern daran, was man today nicht gutheißen kann, stählern fällt die glocke nieder,ertrinken in den augenlidern, fragen sind noch nicht gestellt, plötzlich sich die qual einstellt, auf abruf folgen dann und wann,wer ist der kann und bleibt ein mann, zitternde aale mit haut und haar, drücken die zeugen der wunderbar, grau ist der nebel und heiter zugleich,wackelnde enten auf dem teich, holla die waldfee, jung und gerecht, urmel bedenkt nicht, er hat recht, quader im tann und blut im kaffee,klatschen die wangen auf patrick weh, drüben bleibts dunkel für alle zeit, haben die torte im zoo gleich befreit, schlechteste flieger rauben den dunst, schneiden und kleber, das macht die kunst

käse interesse vermutlich gekochtes, ergaren gemütlichkeit tragen, hinfort du schuft, sammeln wir gerste, auf feldern wie hier, vergessene buchstaben rollen hinterher, wollen nicht stehen nur tragen und die seelen beflecken, auf tragische methoden bauen, sklaven werden, getragen werden, der esel ist schon frisch behuft, klammern sich fest an die kruste des berges, spitzen lagern im keller, herbei kommt geflogen ein unsprechbares geräusch, ohrenbetäubend werfen die strähnen der ziege ein lächeln nach, seufzen wir den eintopf der hunde empor, verlangsamt grübeln die frauen der wiese unter der decke des mondes, berufen sind freunde gleichen geschlechts,plakate beschmieren die häuser am platz, elefanten auf rollschuhen, hänge am drahtseil, gepachtete inseln im sumpf verbrennen die klausuren, klopfen wir an, brüten wir aus, drängen ins erste glied, applaus in den zeitungen, nikolaus auf abschiedstournee,nicht zu haben,wach zu sein, klein in der reihe der großen, feuchte hände abstreifen im morast

auch wenn wir nur noch schleichen so kommen wir doch ans ziel

der tragbare zustand des absurden lässt die zeit erkennen das es uns dennoch gibt, wir wandeln umher, meine tastatur hat nur noch einen buchstaben übrig gelassen, die masken stehen uns gut zu gesicht, wir sehen besser aus als vorher, fallengelassen worden, kreischende motoren, grazil wie eine kuh, mit breitem maul und wiederkäuend, frösche wie regen auf uns niederprasseln, tango mit der evolution, nur noch als gräte, fleischlos, unganz, bleibt der gruß doch unerhört, nadeln an der schläfe, pfeile im rücken, es glimmt nur noch, welch hunger mir die tränen in die augen treibt, ich drücke auf play und höre nichts, nur noch rewind ist geblieben, treu an meiner seite, zeitlupenperspektive, die boxhandschuhe an die wand genagelt, ich marschiere in meiner eigenen reihe und meinem eigenen glied, mein kopf wackelt von alleine, wann fängt die amsel endlich an zu zwitschern, den gürtel enger schnallen, das echo bekämpfen, ich hatte sex mit einer tasse kaffee und es war großartig!

Niemand arbeitet heute,

ausser an seinem wohlbefinden,

augenringe sind modern,

nasenhaare haben ausgedient,

neue kanäle müssen geschaffen werden,

sind doch die alten längst zu voll,

eine raupe nimmersatt,

getragen von heimweh,

schafe auf schiffen,

mit fischen im fell,

zu schwer um zu fahren,

und zu leicht um zu kentern,

sie riechen umwerfend streng,

sind made in berlin,

fragwürdig als marke,

und nur echt mit tiefen gruben,

unter den kleinen augen

Ganze wälder im kopf,

im laub gebadet,

geister kehren mich auf,

nehmen mich mit,

ich verschwimme,

auf diese insel,

wo kleine teufel flöte spielen,

die karten sind gefallen,

feuchter schnurbarrt,

kinder opfern ihre kreise,

in der fremde liegt die kraft,

wie ein pinselstrich auf meiner brust

Willkür spielt klavier,

die tastatur wird zur rutsche:

ysdrftgvzhbunjkl

das ist die arie vom ring,

die sich selber singt,

der sopran ist eine banane,

die stille komponist,

das publikum vergessen,

und das orchster verwundet,

ein affe ist tänzer,

der eisenbahnwagen die bühne,

ein lächeln der sold,

vertagt die premiere,

und schweigen applaus

Der rasen ist hart und feucht,

betrunkene flora

schnapsgetränkte bücherseiten nach einem tobsuchtsanfall,

spuren der nacht während der himmel erblüht,

die augen hängen tief,

ein spiegelbild der häuser,

voller fingerabrücke,

und geritzten namen,

auf einem plakat steht: OH!

Die laternen werden arbeitslos,

meine lippen trocken und blutig,

zeugen der nacht,

irgendwo steht:

das wesentliche ist die musik!

Wie ein achtbeiniges mikrofon

die hände zu himmel streckend

das weiße ist jetzt wieder schwarz geworden

zurück in die realität

häuser lächeln mich an

springen vor freude auf und ab

wie ein hund der sein herrchen begrüßt

und lauthals bellt:

herzlich willkommen zu deinem sonntag!

Drei (3) kontainer voller glück

neben mir der captain

paprika auf einem zug

vegetable trains of berlin united

passengers to tegel airport

please change here

neben den birken ein abwasserkanal, das klo für die ganze familie, auch bäume haben bedürfnisse, zahnstocher blicken aus der spree, bahnhöfe werden in raster unterteilt, eine strenge ordnung beherrscht diese bausätze, rosa, das kann doch nicht gesund sein, 128, kein job wie jeder andere, feuer und flamme, leipzig is close, direkt.entspannt.staufrei. Fantom, ein fahrrad auf einer brücke, ein stahlkäfig in übergröße, ich will ein rind von dir, prima reperaturservice, die schornsteine rauchen, jogger überrennen sich gegenseitig, die sonne steht wie eine eins, grüne kanister stehen in der landschaft, salatschüsseln als kopfschmuck der wohnhäuser, schmetterlinge in deinem bauch, schweine an die wand genagelt, heizkörper für die sbahnen, ein hase kotzt kopfüber bunt, im moment ist überall sonnenallee, eine frau mit einem rücken von bauch, jemand zieht sich das fell über die ohren, auf dem dach eine horde ufos, riesige milchtüten in neukölln, häppy fämily bei real,- ganz nah zum selber ausschneiden, ich bleibe zurück, kägi, frische sofort, wir haben euch in die spree gepisst, CSE!, illegaler milchbrötchenhandel ans ostkreuz getackert, thaiboxen-freefight, altkleider werden gesammelt, mit dem rücken an der wand, im nirgendwo von san berlinisco, schilder auf denen menschen sich vor züge werfen, dichtes gestrüpp, fahnen wehen auf halbmast, fressnapf-der baumarkt, in storkow ist der bogen längst gespannt, mäc-geiz ist geil, fun-tsb, ein anschluss für alle, zero und die ticketbetrüger, isch bin dir farfalle, stinnes! Berlins größte auswahl

Ich bin die leopardenlampe die dir sweet dreams beschert, mit happy ending, ohne caramel, dafür macchiato,die sonnenuhr die  größer ist als dein ausgewachsener gummibaum, der dreck bei dir zu hause, der immer schneller sein wird als du und der du selber bist, die gürtelschnalle an deinem stiefel, direkt über deiner sohlendisko, bin der regenbogen der dich wärmend würgt, bin die werbung auf deinen waden,die du nie bemerkst und nur als ganzes baden gehen, bin der totenkopf der dir die herzen häkelt, der knopf der dein fell festhält, bin der rost auf deinem fahrradzahlenschloss der sich festkrallt und niemals eine zahl verrät, ich bin der feder weiße kinderwagen der dein baby schaukelt, bin das moos auf deinem damensattel, der dein popöchen wämr bei fahrtwind und regen, ich bin das möbelhaus in deiner gegend das dich ausstattet für zwei, ich bin die lokusschüssel die dich entspannen lässt und durchblick bewahrt zu jeder zeit, ich bin all die feinen hot classics die dich schaumig kuscheln wollen, ich bin das klopapier- die vielleicht längste servierte der welt, ich bin der schlaf in den rändern deiner augen, der stückchenweise rausgebrochen werden will, ich bin das enjoy an der wand, ganz oben unter der decke, bin der ring auf deinen bahnen, der blingbling jedem erzählt das du vergeben bist, der engel auf dem roller der die flügel nur zum spaße spreizt, bin das rädchen an deinem koffer,ganz aus plastik, mit einem soundsystem das dich auf 100meter entfernung ankündigt, ich bin der rechtschreibfehler, der wie ein indianer leise angeschlichen kommt, der den du vergisst und übersiehst, ich bin die regentropfen auf der fensterscheibe die unentwegt versuchen einander zu fangen, ich bin die birne in deiner hand, nimm zwei und du hast ausgesorgt, ich bin dein mund der dir grimassen schneidet und dich verstummen lässt, bin das lachen derer die dich stolpern sehen, die schadenfreude in dem salz der suppe, ich bin der der sich traut nach deiner täglichen sitzung ins badezimmer zu gehen,  ich bin die currywurstsauce für deinen berliner bärenhunger, ich bin der placebo in deinemarzneischrank, der dich fründlich bescheissen tut, ich bin der nagellack auf deinen fingernägeln, der versucht sich zu lösen um woanders fuß zu fassen, ich bin das pinke surfbrett zwischen dir und der welle, die größer scheint als sie wirklich ist, ich bin die mini-hebebühne die unter dir zusammenkracht, ich bin der der deine schaukel schwingen lässt, ein salto auf dem ring, ich bin der der einfach sitzen bleibt, den ausstieg links ganz ignoriert, bin die letzte runde deiner reise, die freude kommt ganz laut nicht leise, bin der unsortierte abfall, das rossmann logo, das bin ich auch, ich bin das tor das euch gewinnen lässt, die flaute ist vorbeibeibei, ich bin die werbung die mir dir penne will, das rauchverbot am bahnhof, das du nicht achtest, der wein in deiner flasche, der will ich sein, ich bin das jetzt das dich vergessen lässt, das gestern geht und morgen kommt, bin der berliner bär, groß dick und schwer, call me knut, bin die hand in deiner tasche, die nach kleingeld sucht für den neusten straßenfeger, bin die information die dir nichts bringt, weil zu weit weg, und eingeschränkt, das gelbe m, das dir leuchtend den weg zu deinem lieblingsburger zeigt, ja das bin ich, ohne unerwünschten nachwuchs, ich bin die fahrkarte die du nie vorzeigen brauchst, die ganz intim in deinen taschen schlummert, ich bin dein 28 über der null, ich bin ein naturstein nach maß, der drive-in an deinem baumarkt, mit der bahn direkt ins bauhaus, das will ich sein, der kommisar rex der an dir schnüffelt, leise jault, der turbobuster in deinem schwarzen sportwagen, wer das wohl ist, ich bin deutschlands beliebtestes job-center…it never ends

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3 réflexions sur “Text von Patrick

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